Tagesgeld oder Festgeld — was passt zu welchem Ziel?
Verfügbarkeit gegen Planbarkeit: Wie beide Kontoformen sich ergänzen und wann welche sinnvoll ist.
4 Min. Lesezeit·08. Januar 2026
Tagesgeld ist täglich verfügbar, der Zinssatz aber variabel. Festgeld bindet das Kapital für eine feste Laufzeit — dafür ist der Zinssatz garantiert. Die Wahl folgt weniger dem Zinsvergleich als dem konkreten Verwendungszweck.
Faustregel
Kurzfristige Reserve (0–12 Monate) → eher Tagesgeld.
Mittelfristige Rücklage (1–5 Jahre) → Festgeld oder Kombination.
Notfall-Liquidität → immer sofort verfügbar halten.
Was der Zinssatz nicht zeigt
Die Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde und Bank ist im EU-Wirtschaftsraum gesetzlich geregelt — für höhere Beträge macht Streuung über mehrere Institute Sinn. Auch verzinste Guthaben verlieren real an Kaufkraft, wenn die Inflation den Nominalzins übersteigt.
Dieser Beitrag ist redaktionell aufbereitet und dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine individuelle Anlageberatung und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf konkreter Produkte dar.
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