Streuung reduziert das unsystematische Risiko — nicht aber die Marktbewegungen selbst. Was Diversifikation kann und was nicht.
5 Min. Lesezeit·12. Dezember 2025
Diversifikation ist der einzige „free lunch" der Kapitalmärkte, wie es Harry Markowitz einmal formulierte. Wer sein Vermögen auf viele unkorrelierte Positionen verteilt, senkt das Verlustpotenzial ohne im Erwartungswert Rendite aufzugeben.
Drei Ebenen der Streuung
Über Anlageklassen: Aktien, Anleihen, Liquidität, Immobilien.
Innerhalb einer Klasse: Regionen, Sektoren, Einzelwerte.
In Krisen steigen Korrelationen — dann fallen viele Anlageklassen gemeinsam. Diversifikation schützt nicht vor Marktrisiko, sondern gegen Einzelrisiken. Wer 200 Aktien hält, ist nicht doppelt so gut diversifiziert wie mit 100.
Dieser Beitrag ist redaktionell aufbereitet und dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine individuelle Anlageberatung und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf konkreter Produkte dar.
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